Wacken Road Show Part I

Mit insgesamt 34 Shows bringen die Wacken Road Shows das W:O:A Feeling auch zu uns. Zwei Mal machen sie auch im Schlachthof Wiesbaden halt.

Mit Part I brachten Graveworm, Emergency Gate, Tenside, Kryptos und The Article zwar kein Festival Feeling in den Wiesbadener Schlachthof, aber alle Band lieferten eine Bombenshow ab.

In die Räucherkammer, in die im Normalfall an die 200 Personen passen, gesellten sich am 01.10.2014 gerade mal um die 75 Metalfans.

Echt Schade, denn die Show war Spitze.

Den Anfang machten die noch recht junge Metalband aus Frankfurt am Main, The Article.

Eigentlich sollte nun die dänische Hardcoreband Scarred by Beauty folgen, doch es stand die indische Meatlband Kryptos auf der Bühne.

Doch diese waren würdige Vertreter, denn Kryptos verstanden es so richtig Feuer unterm Hintern zu machen.

Die Münchner Modern Metalband Tenside sind schon fast ‚alte Hasen‘ im Schlachthof, so spielten sie im März schon einmal als Vorband von Soulfly im Salon.

Nachdem Tenside 2013 ihr Album NOVA veröffentlichten, hatten sie dieses Jahr Auftritte auf dem Summer Breeze und beim Wacken Open Air.

Nach einer wirklich kurzen Umbau und Soundcheck Phase, betraten dann Emergency Gate in leicht abgespeckter Version die kleine Bühne.

Normalerweise bestehen Emergency Gate aus 5 Musikern. Daniel, der Mann am Synthesizer fehlte jedoch, da er sich mit seiner anderen Band In Legend auf einen Auftritt vorbereitete.

Trotzdem stand der Rest der Band vom ersten Moment an mit voller Power auf der Bühne.

Auch Matthias, der Frontmann der Melodic Death Metalband, der sich mit Fieber und Erkältung durch die Show quälte, gab alles. Emergency Gate veröffentlichten am 26. September ihr neues Album Infected, aus dem sie auch ein paar Songs wie z.B. Infected Nightmare spielten, aber auch Klassiker wie Mindfuck und Revolution.

Nach einem leider viel zu Kurzem Auftritt gaben sie dann die Bühne für Graveworm frei.

Die aus dem Südtirol stammende Dark-Metal-Band forderten nach einem druckvollen Start ihre Fans erstmal auf endlich alle nach Vorne zu kommen.

In ihren acht Alben haben Graveworm auch einige Coverversionen von großen Künstlern veröffentlicht, wovon sie dann auch Losing my Religion (REM) spielten.

Gut eine Stunde übelst guter Headbang Metal entließen Graveworm dann die Fans in die Nacht.in gelungener Abend in der Räucherkammer, besonders weil auch einige der Musiker hautnah mit im Publikum waren.

Nun freuen wir uns auf Part II am 04.11.2014, der Lacrimas Profundere, Grailnights, Jaded Heart, Nightmare und Elandor nach Wiesbadenen bringt.

 

 

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