Underground Remains

Der Name des Festival ‚Underground Remains’ spielt auf die Spielstätte, außerhalb von Göttingen an.Ein verlassenes Gebiet, welches von kleinen Industriegebäuden umgeben ist, die teilweise leer stehen oder industriell genutzt werden.Ein perfekt gewählter Ort für diese Veranstaltung.Haus der Kulturen.Wo noch vor Jahren andere Töne aus den Gemäuern erklangen – harte Beats feiernde Leute, lange Techno-Nächte, Razzien –, entstand ein Platz für ein neues Genre!Welches mit den Jahren im Raum Göttingen weiter verbreitet werden und auch die neu gegründeten Bands, Newcomer in der Metalszene, unterstützen soll.Underground Remains.Es lebe der Metall! The Sons of Perdition sind die erste Band, die die Bühne an diesem außergewöhnlichen Tag betritt.Mit ihrem Old Scool Death-/Black Metal begeistern sie schon am frühen Nachmittag die Metal Fans und das Festival nimmt Fahrt auf.Skulled. Wie der Name schon sagt, eine Band aus der New Thrash Metal Generation, harte Gitarrenriffs begleitet von einer tiefen Stimme.Schon jetzt beginnen die ersten Metalfans ihre langen Haar zu kreisen zu lassen und vor der Bühne zum Takt der metallischen Musik zu pogen.Pripjat. Es wird heiß, sehr heiß auf der Bühne und eine Menge kraftvoller Beats dringen über das Zollgelände und bringen die Besucher in die öde Welt des Störfalls.Trash Metaleinflüsse, die das Set von Pripjat unvergesslich machen. Selbst das Logo dieser Band spiegelt diese Energie wieder.Ganz anders Casket.Sie Sonne geht auf, als eine blonde Schönheit – bekleidet mit einem schwarzen Minirock – die Bühne einnimmt.Ein Hinkucker. Als sie loslegt, verwandelt sich das Bühnenbild von einen Märchen in ein typisches Death Metal Szenario.Seit 25 Jahren leben Casket ihren Traum, haben schon unzählige Livegigs hinter sich und versprühen dennoch Spaß und Leidenschaft.Maat – wie schon der Name sagt – beziehen sich auf ägyptische Einflüsse, die mit ihrem außergewöhnlichen Kleidungsstil untermalt werden.Hauptsache schnell, rau und schmutzig ist das Thema bei der Band Reactory. Thrash Metal und das vor allem laut, sodass auch die letzten BesucherInnen aus ihren Ecken kommen, um sich dem Bann der sensationellen Schwingungen hinzugeben.Eine Mischung aus Death- und Trash Metal präsentierten Nervecell (Dubai).Gitarrist Barney Ribeiro gründete diese Band im Jahr 2000 ursprünglich mit Brogan Costa u.a., der später austrat.Beim Battl of the Bands erhielten Nervecell einen Preis für die beste Performance und Ribeiro wurde als bester Gitarrist ausgezeichnet.2004 erschien ihr Album „Human Chaos“, welches auch außerhalb von Dubai bekannt und vertrieben wurde.Der Headliner an diesem außergewöhnlichen Abend ist die Urgesteinband Totenmond.Die in ihrer musikalischen Laufbahn mit unterschiedlichen namhaften Bands auf der Bühne standen.Als 1997 Totenmonds EP „Väterchen Frost“ auf dem Markt kommt, treten sie erstmalig sie auf dem Wacken und dem Force-Attack-Festival auf und gehen mit Within Temptation auf Deutschland-Tournee.Man kann ihren Musikstil mit Attributen wie Extreme Metal, Crustcore und Death Metal umschreiben.Fazit dieses Festivals: Im Großen und Ganzen eine herausragenden Organisation und ein sehenswertes Line- Up.Ich hoffe, dass diesen Festivals den Göttingern noch viele Jahr erhalten bleibt.

Veranstalter: Underground Remains

 

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